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Was macht Schmuck aus Messing so besonders?

November 12, 2020

Schmuck aus Messing wie alles begann:

Im 3. Jahrtausend v. Chr. setzten Handwerker das erste mal in Babylon und Assyrien die Stoffe Kupfer und Zinkkarbonat zusammen und erstellten damit den Werkstoff Galmei. Dabei nutzten sie für diesen Prozess offene Schmelzöfen. 1000 Jahre zuvor produzierte man Galmei auf die gleiche Herstellungsweise auch in Palästina. Der Grundstein für eine flächendeckende Messingproduktion wurde allerdings erst um 1000 v. Chr. in Kleinasien gelegt, indem man die Zink-/Kupferverbindung nicht in einem offenen, sondern in einem geschlossenen Tiegel erhitzte. Dadurch erreichte Messing den Stand eines Gebrauchsmetalls, was sich vor allem die Griechen, Römer und Inder zu eigen machten und daraus Schmuck aus Messing herstellten. Die Römer erlangten mit den Jahren ein optimiertes Schmelzverfahren. So wurde Messing schließlich unter anderem auch zur Produktion von Münzen verwendet. Die Ausbreitung des Werkstoffs stieg an und die Produktionsvielfalt wuchs kontinuierlich, sodass schließlich auch Gefäße und andere Gegenstände hergestellt wurden. Eines der bekanntesten Stücke der damaligen Zeit sind die „Hemmoorer Eimer“ – die Tatsache, dass man dieses Gefäß noch heute besichtigen kann, symbolisiert die unglaubliche Beständigkeit des Materials. Seine Blüte erlebte Messing im 11. Jahrhundert. Zu dieser Zeit wurden zahlreiche Gegenstände mit künstlerischem Wert vor allem in Frankreich oder Deutschland hergestellt.

Was ist Messing?

Die Bezeichnung von Messing geht auf das malaysische Wort „tambaga“ zurück. Im weiten Sinne ist dies eine Legierung aus Kupfer und Zink. Im engeren Sinne muss der Kupfergehalt jedoch eine Mindestmenge von 72% betragen um als Messing zu gelten. Gebräuchlich sind Verbindungen mit einem Zinkanteil von fünf bis 45%. Sondermessinge entstehen durch Zugabe kleinerer Mengen anderer Metalle, wie zum Beispiel Aluminium, Eisen oder Silizium. Wegen der gleichmäßigen Verteilung von Zink und Kupfer während der Schmelze ist Messing ein sehr homogenes Material.

Bei einem hohen Kupfergehalt des Messings wird der Werkstoff für die Produktion von Messing Schmuck verwendet. Ob Halsketten, Kettenanhänger, Ringe, Ohrringe oder Armbänder – aus Messing kann so gut wie jedes Schmuckstück gefertigt werden. Wegen seines hohen Kupfergehalts hat Messing Schmuck meist eine rotbraune Farbe. Das Material lässt sich unkompliziert mit Zahnpasta oder einer Essig-Salz Mischung reinigen und hat so einen besonderen Hygienevorteil.

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Messing Schmuck

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